• «Es ist alles möglich!»

    Die Vorrunde der Promotion League ist gespielt. Die letzten elf Meisterschaftsspiele konnte der FC Köniz nicht gewinnen und holte dabei nur fünf Punkte – Platz 10. Das wäre die ernüchternde Bilanz der gespielten Hinrunde, stünde da nicht der Cup ¼-Final von nächstem Sonntag noch bevor.

    Trainer des FC Köniz, Bernard Pulver, spricht mit westsidesponsoring.ch über die mögliche Sensation.

    Vor dem spektakulären 1/16 Finalsieg gegen die Grasshoppers Zürich, machte der FC Köniz auch in der Meisterschaft eine gute Falle. Seither läuft es beim FC Köniz nicht mehr. Wo liegen aus ihrer Sicht die Gründe?

    Uns ist der Start in die Saison geglückt und wir führten bis zum Cup-Spiel gegen GC die Tabelle der Promotion League an. Nach dem besagten Spiel fehlte uns aber in der Meisterschaft teilweise das nötige Glück um Punkte zu holen. Einen Zusammenhang mit dem gewonnen Cupspiel sehe ich aber nicht.

    Das letzte Meisterschaftsspiel musste der FC Köniz vor knapp drei Wochen bestreiten. Ist diese lange Pause bis zum Cup ¼-Finalspiel gegen Lugano eher als Vor- oder Nachteil zu werten?

    Wenn wir die Schlussphase der Meisterschaftsvorrunde betrachten, ist es eher ein Vorteil. Nach dieser Negativserie kam ein kurzer Unterbruch ganz gelegen. Die Pause haben wir für ein gemeinsames Teamessen genutzt, aber auch für hartes Training. Ich denke die Jungs sind heiss auf das Spiel am Sonntag.

    Lugano ist klarer Favorit. Am vergangenen Wochenende gewannen die Mannschaft aus dem Tessin gegen die Grasshoppers überraschend mit 4 : 1. Was erwarten Sie für ein Spiel?

    Cup ist Cup. Lugano ist im Angriff sehr stark. In der Defensive gibt es jedoch Mängel. Schaffen wir es kein frühes Gegentor zu kassieren und einen ähnlichen Auftritt wie gegen GC hinzulegen, dann haben wir eine Chance.

    Das Spiel findet am Sonntag in Lugano statt. Wäre Ihnen ein Heimspiel lieber?

    Nein. Es ist alles möglich. Hinzu kommt, dass Lugano den grösseren Erwartungsdruck hat als wir: Sie sind der Favorit und müssen gewinnen.

    In ihrer aktiven Spielerzeit als Goalie bei den Berner Young Boys, haben Sie oft gegen den FC Lugano gespielt. Was haben Sie für Erinnerungen?

    Ich habe sehr gute Erinnerungen an die Spiele gegen Lugano. Zu dieser Zeit war der Club noch eine Grösse im Schweizer Fussball. Besonders geblieben ist mir mein letztes Spiel für YB im Jahr 1998. Wir spielten damals gegen Lugano, gewannen die Partie und schafften dadurch den Aufstieg in die Nati A.

    Haben sich in Hinblick auf die Rückrunde die fussballerischen Ziele für den FC Köniz verändert: Einfach nicht absteigen?

    Unser Ziel ist und war immer: Wir wollen nichts mit Abstieg zu tun haben. An diesem Ziel halten wir fest und wir wollen uns so schnell als möglich aus dieser Gefahrenzone entfernen.

    Bild: Urs Baumann

     

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